DER VEREIN

Kastrieren statt vermehren – nachhaltiger Tierschutz

Tierschutz beginnt nicht erst dort, wo ein Tier bereits in Not geraten ist. Nachhaltiger Tierschutz setzt früher an: bei der Frage, wie verhindert werden kann, dass immer mehr Tiere unter schlechten Bedingungen geboren werden.

In Montenegro gibt es zum Teil ganze Populationen herrenloser Hunde und Katzen. Sie leben auf der Straße, in verlassenen Gebäuden oder in ländlichen Regionen – oft ohne ausreichende Versorgung mit Futter, Wasser oder medizinischer Behandlung. Viele Tiere sind Krankheiten, Verletzungen, Parasiten, Hunger und den Gefahren des Straßenverkehrs ausgesetzt. Gleichzeitig vermehren sich diese Tiere unkontrolliert. Ein einziges unkastriertes Tier kann innerhalb weniger Jahre für eine große Zahl an Nachkommen sorgen. Dadurch wächst die Zahl der Tiere schneller, als wir und andere Tierschutzorganisationen dauerhaft helfen können. Genau hier setzen Kastrationsaktionen an.

Die Vermittlung eines einzelnen Hundes in ein gutes Zuhause kann sein Leben nachhaltig verändern. Doch wenn gleichzeitig mehrere weitere Hunde auf der Straße geboren werden, bleibt das grundlegende Problem bestehen. Kastrationen sind aktiver Tierschutz.

Natürlich ist es wichtig, Tiere in Not aufzunehmen und ihnen ein sicheres Zuhause zu geben. Die Möglichkeiten von Tierschutzvereinen und Pflegestellen sind jedoch begrenzt. Jeder freie Platz kann nur einmal vergeben werden. Kastrieren allein reicht nicht. Eine nachhaltige Veränderung entsteht nicht durch eine einzelne Kastrationsaktion. Deshalb verbinden wir Kastrationen mit weiteren Maßnahmen. Dazu gehören – je nach Situation vor Ort – die medizinische Versorgung verletzter und kranker Tiere, die Behandlung von Parasiten, die Versorgung mit Futter sowie Aufklärungsarbeit und die Zusammenarbeit mit Menschen vor Ort. Denn langfristiger Tierschutz funktioniert nur gemeinsam.


Wenn du eine Kastrationsaktion unterstützt, hilfst du deshalb nicht nur einem einzelnen Tier. Du hilfst dabei,


unkontrollierte Vermehrung zu verhindern,


zukünftiges Tierleid zu reduzieren,


Krankheiten und Verletzungen vorzubeugen,


bestehende Straßenpopulationen langfristig zu stabilisieren,


Tieren ein möglichst sicheres Leben an ihrem vertrauten Lebensort zu ermöglichen und


die lokale Tierschutzarbeit nachhaltig zu stärken

Kastrationsaktionen sind aufwendig und kosten Geld: für Tierärztinnen und Tierärzte, Medikamente, Untersuchungen, Transport und Nachsorge. Gleichzeitig gehören sie zu den Maßnahmen, mit denen wir langfristig besonders viel bewirken können. Mit deiner Unterstützung können wir weitere Kastrationsaktionen durchführen und dort helfen, wo die Tiere unsere Hilfe brauchen. 

Unterstützen kannst du uns sowohl durch eine Spende für Kastrationen, als auch dadurch, dass du, wenn du vor Ort bist und die Möglichkeit hast, einen Hund für die Genesungszeit nach der Kastration aufnimmst, denn auch hier sind die Plätze bei lokalen Tierschützern begrenzt. Wir beraten dich dazu gern und stellen Kontakt zu Tierärzten, mit denen wir zusammenarbeiten her.

Jede Spende hilft!

Zusammen schenken wir den Pfoten aus Montenegro eine Zukunft voller Hoffnung und Liebe!

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